Den Angreifer schützen

Den anderen heftig herauszuschleudern ist ein egoistischer Gedankengang, nur auf sich in einem  Schutzziel konzentriert. Der wahre Gedankengang ist gleichzeitig sich selbst schützen und auch den, der euch angreift. Während eines Angriffs haben die zwei Protagonisten ein Problem. Das Problem von dem, der angegriffen wird, ist letztlich ziemlich einfach, und es kann mit einem guten Tai-sabaki einfach gelöst sein. Dagegen ist das Problem des Angreifers ernster. Sein Angriff ist der Ausdruck eines Unwohlseins, eines Schmerzes und eines mangelnden Gleichgewichtes. Ob wir Mindestmitgefühl haben, nehmen wir dieses Unwohlsein wahr und wir müssen alles machen, so dass wir die Probleme unseres Angreifers nicht vergrössern. Aus diesem Grund, wenn wir uns verteidigen, muss es in unserer Technik keine Aggressivität dagegen. Ausserdem müssen wir aufmerksam sein, ihn nicht zu verletzen. Diese Haltung, die unsrige ist, wird ihn überraschen und wird vielleicht ein auslösender Faktor sein, der ihm erlauben wird, den Frieden in ihm wiederzufinden.