Die Bewegung lehrt uns.

Die Grundlagen lernen ist der Ausgangspunkt einer Lehre der Fibel, in der wir lernen, eine Technik zu bauen. Meister Nocquet lehrt uns nicht, eine Technik zu bauen, sondern sie zu leben. So übt der Anfänger grob. Aber mit der Wiederholung wird seine Technik raffiniert und er erreicht die richtige Bewegung. Meister Nocquet hatte nie Unterrichte mit Niveaus. Kein Unterricht für die Höchste, aber auch kein Unterricht für die Anfänger. Keine hoch entwickelte Technik, keine Grundlage auch nicht. Nur einige Bewegungen, die wir unermüdlich während eines Lebens wiederholen, so wie ein Kieselstein, der mit der Zeit von den Wellen gerollt wird, wird rund und glatt. Alle Leute arbeiteten zusammen, die schwarze Gürtel so wie die Anfänger. Alle machten dieselbeTechnik, aber jeder mit seinem Niveau und seiner Entdeckungsphase. In solch einer Lehre gibt es etwas Paradoxes: wir lernen nicht die Bewegung, die Bewegung lehrt uns. Es kommt von innen. Die Bewegung geht uns hinein, enthüllt sich uns nach und nach und gibt uns schliesslich ihre Geheimnisse. Jede Bewegung bringt uns die Schlüssel zur Vollendung. Mit der Übung verändern  unsere Empfindungen sich ständig, um eines Tages die richtige Technik machen zu erreichen. Die Bewegung war richtig, denn  wir endlich reif waren, fertig sie zu bekommen. Es ist ganz unnötig, dass der Lehrer einen Fehler eines Schülers korrigiert. Der Fehler wird allein weggehen wenn der Schüler fertig sein wird. Alle Lehrer haben schon es bemerkt wenn sie einen Schüler korrigieren ; der Schüler sagt : “Danke, ich habe richtig verstanden.” Der Lehrer braucht nur durch die Tatamimatte zu gehen und dann zurückkommt, um zu sehen, dass der Fehler wiedergekommen ist.

So kommt eine sehr berechtigte Frage auf : “ Aber in diesen Bedingungen, wozu der Lehrer dient ? ” Wir sprechen davon nächste Woche.